Bedrohungswahrnehmung

Die Bewertung eines Reizes als Bedrohung liegt sowohl der Schmerz- als auch der Angstwahrnehmung zu Grunde, da beide Ausdrücke einer Gefährdung sind.

Ziel von Schmerz und Angst ist entsprechend, das Weiterleben zu fördern.

Gesunde Ängste und Schmerzen sind akut. Sie haben einen konkreten Auslöser, um den ich mich kümmern kann. Sobald der Auslöser bearbeitet wurde, werden Schmerz oder Angst weniger.

So kann es sein, dass ich mich vor dem Zahnarztbesuch unwohl fühle – ich habe Angststymptome wie Schwitzen, Unruhe, beschleunigten Puls.

Während Angst eine Emotion ist, die mich vor etwas warnt, basiert sie auf dem Gefühl der Bedrohung und damit auf einer subjektiven Bewertung.

Bedrohung kann auslösen und verstärken

Deswegen sind Entspannungsübungen in beiden Fällen so wichtig.

Bei Entspannung, und sei sie noch so klein, wird automatisch die Bedrohungsbewertung im Gehirn reduziert und damit auch Schmerzwahrnehmung bzw. Angstwahrnehmung vermindert.

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