Sie finden Hilfe, auch wenn es Ihnen psychisch so schlecht geht, dass Sie große Angst haben, sich oder andere zu gefährden. Während der Woche tagsüber können Sie natürlich auch Kontakt zu Ihren Hausärzt*innen oder Psychotherapeut*innen aufnehmen. Sollten diese z.B. am Wochenende nicht helfen können bzw. nicht erreichbar sein, gibt es weitere Hilfsmöglichkeiten:

 

Lebensgefahr

Bei drängenden Suizidgedanken bzw. drohenden Suizidversuchen oder starker Angst, andere zu verletzen, wählen Sie bitte den Notruf, um umgehend Hilfe durch Rettungspersonal zu bekommen:

112

Sofort mit Jemandem reden

Die Telefonseelsorge kann beratend helfen, wenn man gar nicht mehr weiter weiß. Die Gespräche können helfen, den Kopf wieder zu klären und sich emotional zu entlasten. Die Telefonseelsorge ist kostenlos rund um die Uhr erreichbar. Sollte doch einmal ein Besetztzeichen kommen, lohnt es sich, die verschiedenen Nummern durchzuprobieren:

0800 – 111 0 111

0800 – 111 0 222

116 – 123

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Auch der Ärztliche Bereitschaftsdienst kann helfen, Unterstützungsmöglichkeiten und Bedarf abzuklären, insbesondere bei fehlenden Notfall-Medikamenten. Er kann bei dringendem Bedarf auch zu Ihnen kommen. Auch der Apotheken-Notdienst steht an vielen Orten zur Verfügung, falls Sie bereits ein Rezept besitzen.

116 – 117

Psychiatrie / Bezirkskrankenhaus

Sie können sich auch an die psychiatrischen Kliniken, in der Regel Ihre örtlichen Bezirkskrankenhäuser, direkt wenden. Hierfür wird empfohlen, vorher anzurufen und sich mit den diensthabenden Ärzt*innen der Psychiatrie verbinden zu lassen, um das Vorgehen absprechen zu können. Telefonnummern finden Sie über die obigen Hilfsangebote.